Tirol/Österreich
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St. Anton am Arlberg
400 Kilometer markierte Wanderwege, 220 Kilometer Radstreckennetz und unerschöpfliche 165 Quadratkilometer Gesamtfläche, wovon zur kalten Jahreszeit nicht einmal fünf Prozent auf das Skigebiet entfallen: Nur wenige wissen, wie weitläufig und dabei unberührt die Tiroler Region St. Anton am Arlberg ist. Noch weniger, dass sie von ihrer Größe das Fürstentum Liechtenstein übertrifft. Zwischen packenden Sportevents und entschleunigenden Almen, von Waldseilgarten bis Trampolinhalle und vom neuen Bikepark bis Golfen auf der „Buckelpiste“ birgt der Bergsommer in St. Anton am Arlberg für jeden Urlaubstyp die passende Herausforderung. Die Saison beginnt am 13. Juni 2026. www.stantonamarlberg.com
Foto (download): Grün- und Blautöne bestimmen das Bild – im Sommer zeigt sich die im weißen Gewand weltbekannte österreichische Region St. Anton am Arlberg von ihrer bunten Seite. © TVB St. Anton am Arlberg/Eva Beer
Die prominente Höhenlage auf 1.304 Metern macht St. Anton am Arlberg seit jeher zur Anlaufstelle für Ausdauer- und Höhentraining. Aufgrund der Weitläufigkeit können Urlauber dabei für sich sein und viele unbekannte, nur über Wanderpfade erreichbare Hochtäler wie das Fasultal, Ochsental, Pfluntal oder das hintere Malfontal erkunden, die selbst unter Einheimischen als Geheimtipp gelten. Bei einer kombinierten „E-Bike & Hike“-Tour gelangen Sommergäste an hochalpine Orte, zum Beispiel über das Naherholungsgebiet Verwalltal und die Konstanzer Hütte zum ganzjährig eiskalten Schottensee. Zusätzlich gibt es ein breites Angebot an geführten Touren sowie eine interaktive Karte.
Der Arlberg Trail verbindet in drei Tagesetappen alle Talorte am Arlberg. Auf einer Gesamtdistanz von 52 Kilometern (rund 40 zu Fuß) greifen Gehzeiten und Bergbahnfahrten sinnvoll ineinander, insgesamt sind etwa 18 Gehstunden und 6.038 Höhenmeter zu bewältigen (9.550 inklusive Bahnen). Ein möglicher Rundkurs führt von St. Anton in Tirol nach Stuben in Vorarlberg, am zweiten Tag von dort nach Zürs und Lech sowie nach einer weiteren Nacht zurück nach St. Anton. Einzeletappen sind ebenfalls möglich, zudem wählen Weitwanderer je nach Können und Witterung zwischen der Originalroute und einer sanfteren Variante. Buchbar ist der Trail als Gesamtpaket mit Hotels und optionalem Gepäcktransport.
Ob mit geschnürten Wanderstiefeln und offenen Ohren, flauschigen Gefährten oder angeseilt in den Baumwipfeln – wer mit Kindern unterwegs ist, findet in St. Anton am Arlberg einen Ort, an dem Abenteuerlust, Bewegung und Natur Hand in Hand gehen. Inmitten der Tiroler Berge wird jeder Schritt zum Spiel, jedes Rätsel zur Entdeckung und jeder Moment zur Erinnerung.
Von Hauben- und Sternelokalen bis zur urigen Tiroler Hütteneinkehr spannt sich in St. Anton am Arlberg ein kulinarischer Bogen mit mehr als 90 Gastronomiebetrieben. Regelmäßig adeln namhafte Restaurantführer wie der „Gault&Millau“ oder „Falstaff“ die Betriebe, was den Ruf von St. Anton am Arlberg als Genuss-Destination festigt. Für einige Highlights lohnt sich eine Bergtour: So gelten die Knödel auf der Darmstädter Hütte als legendär, während das Kaiserjochhaus oberhalb der Leutkircher Hütte einen Kaiserschmarrn anbietet, der seinesgleichen sucht.
Zwischen den Lechtaler Alpen und der Verwallgruppe liegt Pettneu. Der Nachbarort von St. Anton am Arlberg in Tirol gilt als optimaler Ausgangspunkt für Bergsport in alle Richtungen des Stanzertals, etwa Touren auf die Nessleralm, ins Malfontal oder auf den Hohen Riffler (3.186 Meter). Zu Pettneu zählt Schnann mit der wildromantischen, naturbelassenen Felsenschlucht Schnanner Klamm. Unweit davon dürfen sich Urlauber auf den neuen Bikepark freuen, der Zweirad-Fans in allen Schwierigkeitsstufen in die Welt der Single Trails entführt. Dem Fluss Rosanna weiter folgend, heißt die nächsten Gemeinde Flirsch. Dort lohnt sich der Besuch des Hochmoors und Vegetationswunders „Mösli“, seit 2010 ausgewiesen als Landschaftsschutzgebiet.
Opulenter Eventkalender – von Morgenyoga bis Night Sprint
Vor der alpinen Kulisse des Tiroler „Weltdorfs“ prägen etablierte Lauf-, Rad- und Kulturveranstaltungen den Sommer. Hobby- und Profiathleten reißen sich um die Startplätze ebenso wie Zuschauer um die Posten in vorderster Reihe, um die Atmosphäre aufzusaugen und den Sportlern noch ein paar Prozent Energie mitzugeben. Am 27. Juni 2026 verbindet der Raiffeisen Montafon Arlberg Marathon die Vorarlberger Gemeinde Silbertal mit St. Anton am Arlberg in Tirol, verläuft dabei auf naturbelassenen Forst- und Bergwegen abseits des Straßenverkehrs. Neben der klassischen Marathon-Distanz mit etwa 1.500 zu bewältigenden Höhenmetern gibt es kürzere Trail-Distanzen sowie einen Kinderlauf.
Vom 31. Juli bis 2. August 2026 ist St. Anton am Arlberg Dreh- und Angelpunkt des Radsports: Beim ARLBERG Giro führen 150 Kilometer (rund 2.500 Meter Anstieg) über den Arlbergpass ins Montafon und über das Ganifatal und das Paznauntal wieder zurück. Zudem komplettieren der St. Anton Night Sprint (31. Juli) sowie das Internationale Radkriterium (1. August) das Wochenende. Die 30. Ausgabe des Filmfests St. Anton bringt die Berge dieser Welt von 19. bis 22. August erneut auf die Leinwand im Arlberg Wellcom. Unter dem Leitmotiv „Berge, Menschen, Abenteuer“ laufen Outdoorspielfilme und Dokumentationen, ausgewählte Gäste sprechen live auf der Bühne über Entstehung und Hintergründe ihrer Werke. Neben der jährlichen Wahl des Gewinnerfilms durch eine Jury bestimmen die Zuschauer via QR-Code live über den Publikumspreis.
Am 30. August 2026 läuft der Arlberger Wadlbeisser wortwörtlich auf Hochtouren. Der moderierte und von DJ-Sounds untermalte Hindernislauf kennt zwei Distanzen: anspruchsvoll (7 km Strecke, 200 Höhenmeter, 19 Hindernisse) und noch anspruchsvoller (12,5 km, 500 Hm, 22 Hindernisse). Kollektiv durchatmen lässt es sich anschließend beim Mountain Yoga Festival St. Anton (3. bis 6. September) mit echtem Retreat-Charakter. Während Sessions unterschiedlicher Stile und Levels mit internationalen Experten sowie Wanderungen den Körper stärken, heilen sanfte Klänge und kontrollierte Atmung bei gemeinsamer Meditation den Geist.
Hin und weg und hoch hinaus
Ob zum Wandern, Klettern, Radfahren oder Paragleiten, aus eigener Kraft oder gemütlich per Gondel – viele Wege führen Urlauber nach oben. Für einen direkten Einstieg in hochalpines Gelände sorgen die Arlberger Bergbahnen mit Anbindungen auf Gampen, Kapall, Rendl, Galzig und die Valluga (2.811 Meter), höchster Punkt der Region. Und der Weg ins Tal selbst? Nach St. Anton am Arlberg gelangen Gäste am entspanntesten mit dem Zug. Der weltweit höchstgelegene ICE-Bahnhof, gleichzeitig Railjet-Station, liegt wenige Gehminuten vom Dorfzentrum entfernt. Innerhalb der Region verkehren verschiedene Buslinien, die Urlauber mit St. Anton Mobilitäts-Karte kostenlos nutzen. Diese erhalten Gäste bereits ab der ersten Übernachtung von 13. Juni bis 27. September 2026. Ergänzend ist die St. Anton Premium Karte buchbar, unter anderem mit täglicher Nutzung aller Bergbahnen, Zugang zu Wellnesseinrichtungen sowie weiteren sportlichen Angeboten.
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Tom Carlos Kupfer
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