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Roter Hahn

Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol/Italien

PRESSE-INFO
Roter Hahn

12. März 2026
Roter Hahn

„Roter Hahn“: Der Frühling übernimmt Südtirol

In voller Blüte

Wenn der Frühling Südtirols Hänge in ein Meer aus Rosa und Weiß taucht, duftet es nach Apfelblüten und in den Gärten summt das Leben. Für wenige Wochen im Jahr verwandelt sich die Landschaft in ein spektakuläres Naturschauspiel, das die Leidenschaft und Hingabe der Südtiroler Obstbauern widerspiegelt. Judith Mathà vom „Roter Hahn“-Grieserhof in Nals erzählt im Interview über traditionelle Handarbeit und welches Geheimnis hinter jedem Apfel steckt. www.roterhahn.it 
Foto (download): Apfelplantagen bestimmen in weiten Teilen Südtirols das Landschaftsbild. Die dort wohl schönste Zeit des Jahres genießen Urlauber auf dem „Roter Hahn“-Bauernhof am liebsten draußen. © „Roter Hahn“/Benjamin Pfitscher

Südtirol gilt als eins der wichtigsten Apfelanbaugebiete Europas. Auf derzeit gut 560 „Roter Hahn“-Obsthöfen wird Landwirtschaft nachhaltig gestaltet: Gezielte Wassernutzung, Förderung der Artenvielfalt und sowie umweltverträglicher Boden- und Pflanzenschutz sichern – soweit umsetzbar – gesunde Bäume und reiche Ernten. Immer mehr Betriebe satteln zudem auf Bioqualität um. Das Qualitätssiegel des Südtiroler Bauernbunds garantiert, dass Früchte und Erzeugnisse wie Cider, Marmeladen oder Trockenobst direkt vom Hof stammen, handwerklich gefertigt und Qualitätsprodukte zudem regelmäßig streng kontrolliert werden. Die „Roter Hahn“-Bauern führen Urlauber gern durch die blühenden Plantagen und erklärt den Weg von der Knospe bis zur Frucht. Wer möchte, verkostet die eigenen Säfte oder frisch gebackenen Apfelstrudel schon beim Frühstück und lauscht dabei den Geschichten der Gastgeber über Tradition, Handwerk und regionale Sorten. Was viele nicht wissen: Obstanbau ist ein Ganzjahresjob. Vor der anstrengenden Erntezeit im Sommer bleibt genauso viel zu tun wie danach. So schneiden die Landwirte im Herbst/Winter die Bäume zurück und widmen sich den Wurzeln, während der Frühling der Knospen- und Blütenpflege sowie aufwändigen Frostschutzmaßnahmen vorbehalten ist – alles entscheidende Schritte für die Qualität der in ganz Europa begehrten Früchte. Übrigens sollte man Äpfel wie rohe Eier behandeln und sanft anfassen, nicht quetschen. Nur so bleibt die Frucht unversehrt und das Aroma voll erhalten.

Foto (li.: download, mi.: download, re.: download): Streifzug durch das Blütenmeer und ein Fest für die Sinne: Auf den Südtiroler „Roter Hahn“-Obstbetrieben genießen Gäste die hofeigenen Produkte – am liebsten beim Frühstück, welches liebevoll und täglich frisch von der Bauersfamilie zubereitet wird. © „Roter Hahn“/Benjamin Pfitscher (li., re.), © pretty-hotels.com/Robert Kittel (Mi.)

Kleines Wissens-Lexikon: Interview mit einer Apfelbäuerin

Warum gedeihen Äpfel in Südtirol so gut?
Die Apfelproduktion in Südtirol profitiert von idealen natürlichen Bedingungen. 300 Sonnentage im Jahr mit viel Licht, warmen Tagen und kühlen Nächten fördern die Bildung von Zucker, Aromen und kräftigen Farben. Das trockene Klima reduziert Krankheiten, während das saubere Schmelz- und Grundwasser eine gezielte Bewässerung ermöglicht. Mineralreiche, gut durchlässige Böden unterstützen gesunde Wurzeln. Zusätzlich sorgen die lange Obstbau-Tradition sowie moderne Forschung und Technik für die hohe Qualität der Äpfel.
Foto (download): „Ich kann jedem nur empfehlen, einmal zur Blütezeit nach Südtirol zu reisen – der Ausblick aus dem Fenster auf das weiß-rosa Meer ist unbeschreiblich schön“, erzählt Judith Mathà (2. v. li.) vom „Roter Hahn“-Grieserhof in Nals, auf dem Bild zu sehen mit ihrer Familie. © Grieserhof
 
Was passiert während der Blütezeit?
Im Frühling öffnen sich die Blüten der Apfelbäume. Bienen und andere Insekten bestäuben diese, indem sie Pollen von einer Blüte zur anderen übertragen. Dadurch kommt es zur Befruchtung und es entwickeln sich kleine Äpfel. Die Zusammenarbeit mit Imkern ist also sehr wichtig. Während dieser Zeit achten die Südtiroler Apfelbauern bei der integrierten und biologischen Produktion besonders auf den Schutz von Bienen und anderen Nützlingen. Am Grieserhof haben wir das Glück, einen bekannten Imker zu kennen, der uns jedes Jahr während der Blütezeit seine Bienenstöcke zum Hof bringt – eine echte Win-win-Situation für beide.
 
Wie funktioniert nachhaltiger Obstbau?
Nachhaltiger Obstanbau in Südtirol verbindet Umweltbewusstsein mit traditioneller Handarbeit: Jede Pflanze wird sorgfältig gepflegt. Bewässerung und Pflanzenschutz erfolgen gezielt und Bienen sowie Nützlinge werden geschützt. Viele Arbeiten werden in der Familie gemeinsam erledigt, was Qualität, Sorgfalt und den Zusammenhalt stärkt. Ziel ist, hochwertige Äpfel zu produzieren und zugleich Natur und Klima zu schonen.
 
Was bedeutet Qualität vom Hof?
Qualität vom Südtiroler „Roter Hahn“-Betrieb bedeutet sorgfältige Handarbeit, nachhaltiger Anbau und echte Frische direkt vom Baum oder Beet. Man sieht die Früchte am Hof wachsen, begleitet jeden Schritt ihrer Entwicklung und kann sie später perfekt verarbeiten. Unsere Gäste erleben live mit, wie Obst und Gemüse auf dem Hof gedeihen – ein Genuss, der Vertrauen und Wertschätzung für Natur und Handwerk vereint.
 
Wie wird aus der Blüte Genuss?
Aus der Blüte wird Genuss, wenn die Früchte unter der Sonne, bei kühlen Nächten und auf gesunden Böden reifen. Gleichzeitig braucht es ein feines Gespür für die Natur und viel Geduld, um im Einklang mit ihr zu arbeiten. So nutzen wir Südtiroler Bauern im Frühling unter anderem die nachhaltige Frostschutzberegnung. Dabei werden die Bäume bei kalten Temperaturen gewässert, damit sich eine dünne Eisschicht bildet, die Wärme freisetzt und Knospen sowie Blüten vor Nachtfrost schützt. Nur so entwickeln die Früchte ihren unverwechselbaren Geschmack, ihre knackige Textur und wertvollen Vitamine.
 
Wie lagert man Südtiroler Äpfel zu Hause richtig?
Südtiroler Äpfel lagert man am besten kühl, dunkel und trocken, zum Beispiel im Keller oder in einem kühlen Vorratsraum. Persönlich würde ich sie, sofern genügend Platz im Kühlschrank ist, dort aufbewahren – so bleiben Geschmack, Aroma und Vitamine besonders lang erhalten. Wahlweise verarbeitet man sie weiter, zu Saft, Kuchen oder Kompott.

Pressekontakt


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